Ringelblume – gut für die Haut

Die Ringelblume (Calendula officinalis) stammt ursprünglich aus dem nordafrikanischen Atlasgebirge. In Mitteleuropa wurde die Pflanze bereits im 12. Jahrhundert kultiviert und war dabei wichtiger Bestandteil in den Klostergärten. Im Volksmund wird die Ringelblume auch als Butterblume, Goldblume oder Totenblume bezeichnet. Sie wird sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet. Im Mittelalter wurde sie vor allem zur Wundbehandlung eingesetzt. Salben aus Ringelblumenblüten und Schweineschmalz waren in der Klostermedizin das wichtigste entzündungshemmende Heilmittel der damaligen Zeit.

Innere Anwendung der Ringelblume

In der Volksheilkunde wurde die Calendula bei Mund- und Rachenentzündung als Tee zum Gurgeln und Spülen verwendet. Der Ringelblume werden gewisse krampflösende und entzündungshemmende Eigenschaften auf innere Organe, vor allem auf Galle und Leber, zugeschrieben, wobei diese Eigenschaften nicht belegt sind. Daher nahm eine innerliche Anwendung der Ringelblume im Laufe der Zeit auch immer mehr ab.

Äußerliche Anwendung der Ringelblume

Äußerlich wird die Ringelblume bei schlecht heilenden Wunden, Brandwunden, trockener rissiger Haut, Ekzeme, Quetschungen und Erfrierungen angewandt. Die wichtigsten Stoffe die für die positive Wirkung der Ringelblume verantwortlich sind, sind Ätherisches Öl, Saponine, Carotinoide, Xanthophylle, Bitterstoffe, Schleime und Flavonoide. Diese Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass die Ringelblume entzündungshemmend, keimtötend und wundheilend wirkt. Vor allem als Kompresse, Breiumschlag oder Salbe wird die Calendula eingesetzt.

Aufgrund ihrer nachgewiesenen Wirkungen und ihrer guten Hautverträglichkeit wird die Calendula neben ihrer Anwendung als pflanzliches Heilkraut vor allem in der Naturkosmetik eingesetzt. Insbesondere in Hautcremes, kosmetischen Salben und Badezusätzen ist die Ringelblume oft wichtiger Bestandteil. Allergische Nebenwirkungen von der Ringelblume sind kaum bekannt. Die in der Ringelblume enthaltenen Antioxidantien fördern die Regenerationsfähigkeit der Haut. Vor allem in den kalten Wintermonaten ist der hautpflegende Effekt der Ringelblume eine Wohltat für unsere Haut.

So können Sie Ihr eigenes Ringelblumenöl herstellen

Sie nehmen eine Handvoll getrockneter Ringelblumenblüten, gießen kaltgepresstes Olivenöl darüber, so dass die Blüten bedeckt sind und stellen das verschlossene Glas anschließend zwei Wochen in die Sonne bzw. an einen wärmeren Ort. Dabei sollte das Glas täglich geschüttelt werden. Nach zwei Wochen sieben Sie das Öl ab und geben dies in eine dunkle Flasche. An einem kühleren Ort oder im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich das selbstgemachte Hautöl bis zu einem halben Jahr.

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